„Wilde Schule“

Das Projekt „Wilde Schule“ wird seit Mai 2022 vom Schulamt der Stadt Bremerhaven finanziert und wird aktuell in vier Bremerhavener Grundschulen aufsuchend angeboten. Mit den Kolleg:innen der „Wilde Schule“ unternehmen Schüler:innen und Lehrer:innen Streifzüge in die nahegelegenen Naturräume ihrer Schule und entdecken dabei neue Erfahrungs-, Spiel- und Erlebnisräume auch über den Schulalltag hinaus.

Das Projekt dient der Stärkung der Gemeinschaft und Förderung der Kommunikation sowie der sozialen Kompetenzen von Schüler:innen durch Naturbegegnungen im unmittelbaren Umfeld der jeweiligen Schule. Es trägt zur Verbesserung der Lernsituation in den beteiligten Klassen bei.

Viele Kinder müssen nach den Jahren der Corona-Pandemie erst wieder lernen, was es heißt Teil einer Gemeinschaft zu sein, dort seinen Platz zu finden, Rücksicht zu nehmen, eigene körperliche und emotionale Grenzen und die Grenzen anderer zu erkennen und zu wahren, darüber zu kommunizieren und Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Durch den Aufenthalt in der Natur und die Auseinandersetzung mit dem Lebendigen in Form von Pflanzen und Tieren, durch die Beschäftigung mit den Kreisläufen von Jahreszeiten, Sonnenständen, Tag und Nacht lernen Kinder bei den Streifzügen der „Wilden Schule“ vom Miteinander, vom Werden und Vergehen und von den Wechselwirkungen in den natürlichen Prozesse. Die Natur kann dabei als wunderbarer Spiegel und Ratgeber fungieren, Neugierde und Begeisterung entfachen und so intrinsische Motivation hervorbringen.

Projektleitung

Ein Foto von Tatjana Bruns

Tatjana Bruns

Durchführung

Annike Bothen

Die „Wilde Schule“ wird gefördert durch das Amt für Jugend, Familie und Frauen der Stadt Bremerhaven: